Freitag, 2. Januar 2015

[Rezension] Das Mädchen, das Geschichten fängt

432 Seiten
13,99 €
Taschenbuch

Klappentext: 
Wenn ein Mensch stirbt, wird seine Lebensgeschichte in einer Art Bibliothek abgelegt. Manchmal jedoch erwachen die Geschichten und versuchen in die Welt der Lebenden zurückzukehren. Dann kommt Mac ins Spiel, denn sie ist eine Hüterin und ihre Aufgabe ist es, die entlaufenen Geschichten zurückzubringen. Doch plötzlich häufen sich diese Vorfälle, und die Grenzen zwischen Leben und Tod drohen zu verschwimmen. Mac beschleicht der schreckliche Verdacht, dass jemand die Lebensgeschichten manipuliert. Gemeinsam mit dem Hüter Wes versucht Mac, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.

Meine Meinung:
Zu Beginn wird ausführlich und gut erklärt was Macs Aufgabe als Hüter ist. Wir lernen die Narrows sowie das Archiv und die wichtigsten Personen kennen. Zudem erfahren wir, dass der Job des Hüters meistens innerhalb der Familie weitergegeben wird. In Macs Fall hat ihr Großvater die Aufgabe an sie weitergegeben. Normalerweise passiert dies jedoch erst nach der Volljährigkeit des neuen Hüters, bei Mac und ihrem Großvater wird jedoch eine Ausnahme gemacht. Dennoch steht sie ab sofort unter genauster Beobachtung durch das Archiv.

In kleineren Rückblenden erleben wir, wie Macs Großvater sie auf die Aufgabe vorbereitet ein Wächter zu sein. Es wird deutlich was für eine innige Beziehung Mac und ihr Großvater haben und wie schwer ihr der Abschied von ihm fällt. Die Rückblicke lockern die Geschichte ein wenig auf und geben wichtige Informationen bekannt.

Mac und ihre Eltern ziehen nach dem Tod von Ben, Macs jüngerem Bruder, in eine andere Stadt um die Vergangenheit hinter sich zu lassen. In ihrem neuen Haus, ein ehemaliges Hotel war, möchte Macs Mutter ein Cafe eröffnen. Jedoch scheint das ehemalige Hotel eine bedeutende Vergangenheit zu haben, immer mehr entlaufende Geschichten (Chroniken) müssen innerhalb kürzester Zeit von Mac eingefangen werden. Hilfe bekommt sie durch den etwa gleichaltrigen Wes, der sich ebenfalls als Wächter entpuppt. 

Das Hotel bietet für die Geschichte eine tolle Kulisse und auch das Archiv konnte mich in seinen Bann ziehen. Die Vorstellung eines Raumes voller verstorbener Personen/Chroniken fand ich sehr faszinierend. Die Idee hierzu ist sehr gelungen und mal etwas anderes. Das Gebiet der Narrows konnte mich allerdings nicht begeistern. Und ich freute mich jees Mal darauf, wenn die Geschichte außerhalb der Narrows statt fand. 

Das Buch bietet viel Action und durch den eingebrachten Mordfall wird die Geschichte zu dem sehr spannend.
Mac ist eine unternehmungslustige Person, muss jedoch aufgrund ihres Geheimnisses oftmals ihre Eltern anlügen. Dies gelingt ihr auch immer problemlos. Zwar schöpft der Vater ab und an ein wenig Verdacht, geht der Sache aber nie wirklich nach. Dies mag vielleicht daran liegen, dass beide Eltern versuchen mit dem Verlust des Sohnes klar zu kommen. Für mich war es an manchen Stellen allerdings erschreckend zu sehen, dass Mac tun und lassen kann was sie will und dies keinem auffällt bzw. nicht genug hinterfragt wird.

Am Ende möchte ich noch sagen, dass das Cover nicht zu der Geschichte passt. Aufgrund des Covers hatte ich eine ganz andere Geschichte erwartet.

Fazit: 
Das Buch bietet eine faszinierende Idee zum Leben nach dem Tod. Gemeinsam mit Mac begeben wir uns auf die Jagd nach entflohenen Chroniken (verstorbenen Menschen), was jede Menge Action bietet. Aufgrund eines Mordfalls ist zudem eine große Menge Spannung geboten.




Kommentare :

  1. Hey, tolle Rezension :)
    Ich habe das Buch verschlungen! Es ist eines meiner Highlights in 2014 gewese und ich bin schon sehr auf den zweiten Band gespannt :)

    Liebe Grüße

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    1. Hallo Carly,

      es war zwar nicht mein Lesehighlight, aber die Idee hat mir sehr gut gefallen!
      Ich bin gespannt, was im zweiten Band passieren wird!

      Liebe Grüße
      Sandra

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