Mittwoch, 10. Mai 2017

[Rezension] Moppi und Möhre - Abenteuer im Meerschweinchenhotel

 Carlsen 
112 Seiten
10,99 € / 7,99 €
Hardcover / eBook



Als ihre Besitzer in den Urlaub fahren, müssen Moppi und Möhre ins Meerschweinchenhotel. Doch der Abschiedsschmerz währt nicht lange, denn das Leben hier ist herrlich: Es gibt Gurkeneis und Löwenzahnmilch mit Strohhalm, die Heubergbetten sind kuschlig weich und man kann per Rutsche gleich zum Knabberbuffet sausen. Und dann sind da noch Elvis, Schäfi, Grufti und Nacki, mit denen man richtig was erleben kann. Doch als Schäfi in den Hotelpool fällt – ohne Schwimmflügel! – wird es Moppi und Möhre fast ein bisschen zu aufregend …

Die Kinder Annika und Louis verreisen zusammen mit ihren Eltern. Da die beiden Meerschweinchen Moppi und Möhre nicht mitreisen können, bringen die Kinder die beiden in ein Meerschweinchenhotel. Hier gibt es alles was ein Meerschweinchenherz sich erträumt: ein leckeres Knabberbuffet mit Gurkeneis und Löwenzahnmilch, kuschelige Betten, goldene Toiletten und eine lange Rutsche. Auch andere Meerschweinchen machen hier Urlaub und so lernen Moppi und Möhre nach und nach die anderen Bewohner des Hotels kennen.

Dieses Buch ist mir als erstes durch sein süßes Cover aufgefallen und auch der Klappentext klang nach einer knuddeligen Geschichte für kleine Tierfreunde.
Denn welches Kind würde sich nicht die Frage stellen: Wie geht es meinem Tier eigentlich in der Pension in dem wir es während des Urlaubs gelassen haben?
Anna Lott schafft es auf spielerische Art und Weise den Kindern zu vermitteln, dass sie keine Angst davor haben müssen ihr Tier für einen Urlaub lang abzugeben.

Moppi und Möhre sind die beiden Protagonisten des Buches. Moppi ist eher etwas faul und frisst für sein Leben gerne. Außerdem hat Moppi Höhenangst. Möhre ist der Kopf des Duos und ihr fallen ständig tolle Ideen und Lösungen für Probleme ein. 
Im Hotel lernen Moppi und Möhre auch noch vier andere Meerschweinchen kennen.
Schäfi ähnelt so ein wenig einem Schaf und verliert andauernd ihre Haare. Das ist nicht immer so toll, gerade wenn der Berg voll Fressen plötzlich voller Haare von Schäfi ist.
Nacki ist ein Nacktmeerschweinchen, was einer Fleischwurst gar nicht so unähnlich sieht. 
Elvis ist ein schwarzes Meerschweinchen, welches für sein Leben gerne laut und schräg singt.
Und dann haben wir da noch Grufty, der ein richtiger Griesgram ist und immerzu schlechte Laune zu haben scheint.

In diesem Buch spielt das Thema Freundschaft eine große Rolle, aber auch über das Gefühl verlassen worden zu sein wird hier gesprochen. Ich mochte die Botschaft die die Autorin den Kindern mit auf den Weg gibt und bin mir jetzt schon sicher, dass ich dieses Buch meinem Sohn in ein paar Jahren auf jeden Fall vorlesen werde.

Nicht vergessen möchte ich noch die zauberhaften Zeichnungen von Susanne Göhlich. Sie geben dem Buch noch mal eine ganz besondere Note. Die Bilder sind einfach nur goldig. Und ich bin mir sicher, dass ich das Buch in nächster Zeit noch des Öfteren in die Hand nehmen werde, nur um mir die Bilder noch einmal anzuschauen.

Ein kunterbuntes Meerschweinchenabenteuer erwartet die jungen Leser und ihre Eltern. Die wunderschönen Bilder geben dem Buch seinen ganz eigenen Charme. Und ich denke, dass das ein oder andere Kind nun beruhigter sein Haustier in einer Pension abgeben wird.
Verdiente 5 von 5 Meerschweinchen, ähhh Hörnchen.




Reihe
Es handelt sich hierbei um einen Einzelband.


Vielen Dank an den Carlsen Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares.  
 

Kommentare :

  1. Huhu Sandra Schatz, <3

    was für ein süßes Buch *.*

    Wir hatten früher über viele Jahre hinweg Meerschweinchen, daher habe ich nochmal mehr Bezug zu diesen süßen Tierchen :). Deine Rezi ist auch richtig ansteckend, weil sie so begeisternd ist.

    Liebste Grüße,
    Ally

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hey Allylein, <3

      das Buch ist wirklich total knuffig. Ich liebe es :-)
      Ich hatte auch jahrelang immer ein Kaninchen und ein Meerschweinchen, bis es dann irgendwann nur noch zwei Kaninchen waren.

      Liebe Grüße
      Sandra

      Löschen
  2. Huhu meine Liebe!

    Ich musste meine Kaninchen zum Glück nie in eine Pension geben, wenn wir im Urlaub waren, weil mein Opa sich immer um sie gekümmert hat :) Aber trotzdem wollte ich sie nur ungern allein lassen, weil sie mich ja immer vermisst haben ;)
    Das Buch sieht richtig niedlich aus und es klingt auch total süß!

    Liebe Grüße
    Laura

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Huhu Lauralein,

      ich musste meine Tiere zum Glück auch nie in einer Pension abgeben. Allerdings finde ich, dass dieses Buch den Kindern auf jeden Fall ein wenig die Angst davor nimmt dies zu tun. Von daher bekommt Lukas das Buch auf jeden Fall vorgelesen ;-)

      Liebe Grüße
      Sandra

      Löschen