Dienstag, 31. Juli 2018

[Rezension] Wir drei verzweigt

368 Seiten
18,00
Hardcover

Wie werden aus drei Fremden Geschwister? Vor dieser Frage stehen Grace, Maya und Joaquin, als sie einander kennenlernen. Eigentlich war Grace auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter, doch dann erfährt sie von ihren beiden Halbgeschwistern. Maya ist sofort Feuer und Flamme für ihre neuen Familienmitglieder, denn als einzige Dunkelhaarige in einer Adoptivfamilie voller Rotschöpfe sucht sie schon lange nach jemandem, dem sie tatsächlich ähnlich sieht. Joaquin ist eher zurückhaltend, nach einem Leben in unzähligen Pflegefamilien und Heimen weiß er, dass er sich nur auf sich selbst verlassen kann. Beide sind nicht begeistert von Grace᾿ Wunsch, nach ihrer gemeinsamen Mutter zu suchen, denn sie fühlen sich von ihr im Stich gelassen. Aber Grace hat einen guten Grund dafür. Und als Maya und Joaquin die Wahrheit erfahren, lassen sie sich darauf ein. Doch was werden sie finden?
 
Grace weiß seit langem, dass sie adoptiert wurde. Als Grace schwanger wird und ihr Kind nach der Geburt zur Adoption freigibt, ist ein Wunsch übermächtig: ihre leibliche Mutter kennenzulernen. Und so findet Grace heraus, dass sie noch einen Halbbruder und eine Halbschwester hat. So kommt es, dass die drei Teenager aufeinandertreffen. Und schon nach kurzer Zeit ist klar, dass eine gewisse Verbundenheit untereinander besteht und jeder sein eigenes dunkles Geheimnis mit sich herumträgt.

Vor einiger Zeit habe ich bereits ein ähnliches Buch zu diesem Thema gelesen und war daher gespannt, wie mir nun diese Geschichte gefallen wird. Bereits nach kurzer Zeit war ich total in der Geschichte gefangen und konnte nur schwer aufhören zu lesen, was für mich vor allen Dingen an den Charakteren und ihren Problemen lag.

Als Leser lernt man die drei höchst unterschiedlichen Jugendlichen Grace,
Maya und Joaquin kennen.
Grace ist die älteste der Truppe und wohl die einzige der Geschwister die in normalen Familienverhältnissen aufgewachsen ist. Dennoch hat Grace mit ihrer ungewollten Schwangerschaft und ihrem zur Adoption freigegebenen Kind zu kämpfen. 
Maya ist die jüngste der Drei. Sie ist in einer Familie voller Rotschöpfe aufgewachsen. So bleibt es nicht aus, dass andere Maya immer wieder darauf hinweisen, dass sie doch so ganz anders ist als ihre Familie. Dies macht Maya natürlich zu schaffen.
Joaquin hat wohl das härteste Los der Drei gezogen. Er wurde nie adoptiert und hat mittlerweile bei weit über 10 Familien gelebt. Seine aktuelle Familie scheint jedoch sehr nett zu sein. Dennoch bedrückt Joaquin etwas aus seiner Vergangenheit, sodass er nicht richtig loslassen kann.

Dem Leser ist ab der ersten Seite bewusst, dass Grace, Maya und Joaquin ein Leben mit einem Haufen Problemen führen - so wie dies auch bei uns Lesern der Fall ist. Kein Leben ist perfekt. Robin Benway beschreibt auf eine angenehme Art und Weise die Probleme der Jugendlichen. So kam es, dass ich mich sehr gut in die Geschwister hineinversetzen konnte. All ihre Sorgen, Ängste und Hoffnungen wurden auch zu meinen. Emotional hat mich das Buch daher tief berührt und mitgenommen.

Wie die Geschwister mit der Zeit sich immer mehr aneinander gewöhnen und vertrauen aufbauen, so baute auch ich eine starke Bindung zu ihnen auf. So kam es, dass ich wirklich gebannt an den Seiten hing und mich fragte, wie alles enden wird. Wo wir beim Thema Ende sind: dieses rundet dieses wundervolle Buch auf perfekte Art ab. 

Die Geschichte rund um Grace, Maya und Joaquin hat mich emotional berührt und gepackt. Es war spannend mitzuverfolgen, wie unterschiedlich die drei Geschwister groß geworden sind. Mit ihren alltäglichen Problemen sorgten sie bei mir dafür, dass ich mich sehr gut in sie hineinversetzen konnte und mir über das Thema Adoption deutlich mehr Gedanken gemacht habe.
5 von 5 Hörnchen.



Reihe
Hierbei handelt es sich, so viel ich weiß, um einen Einzelband. 

Gemäß § 2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diese Rezension als Werbung. In meinem Beitrag befindet sich (zu informativen Zwecken) eine Verlinkung zur Webseite des Verlags, in welchem das Buch erschienen ist. Ihr erhaltet somit auch weitere Informationen zum Buch, zum Autor sowie eventuell auch zu weiteren Romanen. 

Kommentare :

  1. Hallo Sandra,
    das hört sich ja schon wieder nach einem sehr schönen Magellanbuch an. Mit deinen Worten über die jeweiligen Charaktere hast du mich sehr neugierig gemacht. Ich denke auch, dass es sehr interessant ist ihre Geschichten zu lesen und ihr Zusammentreffen nach der langen Zeit zu beobachten.
    Eine sehr schöne Rezension <3

    Ganz liebe Grüße
    Tanja :o)

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    1. Hey Tanja,

      oh ja, bei dem Buch musste ich auch sofort an dich denken. Ich bin mir sicher, dass es dir auch gut gefallen wird. Und kann es dir daher wirklich nur ans Herz legen.

      Liebe Grüße
      Sandra

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  2. Hallo liebe Sandra,

    das hört sich sehr spannend an. Ich finde ja auch die Frage spannend, ob drei "Fremde" zusammenwachsen können, wenn sie heraus finden, dass sie "Familie" sind. Wie viel macht Familie wirklich aus oder kann man sich diese auch selbst suchen? Hört sich interessant an!

    Liebe Grüße
    Desiree

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    1. Hey liebe Desiree,

      deine Fragen treten quasi auch in diesem Buch auf. Und hier hat es schnell geklappt mit dem zusammenwachsen, obwohl sie sich nicht kennen. Gut das war jetzt ein Buch, wäre spannend im realen Leben zu sehen.

      Liebe Grüße
      Sandra

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  3. Hallo Lieblings-Sandra <3,

    eine sehr schöne Rezi. Die Geschichte klingt sehr bewegend und es freut mich, dass dir das Buch so gut gefallen hat.

    Liebe Grüße,
    Uwe

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    1. Hey Lieblings-Uwe, <3

      die Geschichte hat mich wirklich sehr berührt. Ein absolut tolles Magellanbuch.

      Liebe Grüße
      Sandra

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  4. Hallo Sandra,
    das hört sich nach einer schönen Geschichte aus dem Magellan Verlag an. Und ich freue mich, dass dir die Geschichte so gut gefallen hat. Besonders, da du ja schon mal so eine ähnliche Geschichte gelesen hast und man da dann schnell vergleiche zieht.Ich muss sagen, mir tat Joaquin mit seinen 10 Pflegefamilien schon alleine vom Lesen deiner Rezi leid.

    Liebe Grüße
    Tanja

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    1. Huhu Tanja,

      ja, Joaquin kann einem einfach nur Leid tun. Natürlich waren nicht alle Pflegefamilien schlecht, aber bei ein paar hatte er wirklich Pech. Und gerade wenn man weiß, dass es solche Fälle auch im wirklich Leben gibt, berührt es einen noch mehr.

      Liebe Grüße
      Sandra

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  5. Hallo Sandra-Schatz, <3

    da ich ja bereits "Emmy & Oliver" absolut herausragend fand, freue ich mich extrem auf dieses Buch. Ich finde es besonders toll, dass es so gefühlvoll und lebensnah ist bzw. so klingt.

    Liebe Grüße,
    Ally

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    1. Huhu Allylein, <3

      danke für den Hinweis, dass das Buch auch von der Autorin ist. Das wird dann über kurz oder lang auf jeden Fall auch bei mir einziehen müssen. Und ich wünsche dir tolle Lesestunden mit diesem Schatz.

      Liebe Grüße
      Sandra

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