Sonntag, 16. Februar 2020

[Rezension] Das Wolkenschiff - Aufbruch nach Südpolaris

ab 10 Jahren
320 Seiten
15,00
Hardcover

Die mächtige Geografische Gesellschaft hat zu einem Wettlauf ausgerufen: Dem Forscher, der als Erster das noch unentdeckte Südpolaris erreicht, winken Geld, Ruhm und Ehre. Ernest Brightstorm, der Vater der Zwillinge Arthur und Marie, hat sich mit seinem Wolkenschiff auf den Weg zum südlichsten Punkt der Welt gemacht. Gespannt warten die Geschwister auf seine Rückkehr.
Doch dann erreicht sie eine beunruhigende Nachricht: Ernest Brightstorm wird vermisst! Arthur und Marie heuern bei einer Expedition der waghalsigen Forscherin Harriet Culpfeffer an, die ebenfalls mit ihrem Schiff Südpolaris erreichen will. Die Zwillinge hoffen, so eine Spur ihres Vaters zu finden. Werden die Kinder auf ihrer abenteuerlichen Fahrt die Antworten bekommen, auf die sie hoffen? 
 
Nachdem Arthur und Maries Vater, der Entdecker Ernest Brightstorm, seit seiner letzten Expedition zum unentdeckten Südpolaris vermisst wird, wollen die beiden Kinder unbedingt ebenfalls dorthin reisen, um ihren Vater zu suchen. Als die Geografische Gesellschaft einen Wettlauf nach Südpolaris ausruft, wissen Arthur und Marie, dass sie es irgendwie schaffen müssen, auf eines der Flugschiffe zu gelangen, die sich auf den Weg nach Südpolaris machen. Und so landen sie an Bord der mutigen und jungen Forscherin Harriet Culpfeffer. Ein spannendes Abenteuer nimmt seinen Lauf.

Als ich zum ersten Mal von diesem Buch gehört habe, fühlte ich mich sofort an die Reihe „Der Polarbären Entdeckerclub“ erinnert. Nach dem Lesen kann ich sagen, dass Fans dieser Reihe auch unbedingt zu „Das Wolkenschiff“ greifen sollten.

Schon nach den ersten paar Seiten war ich total gefangen von Arthur und Maries Geschichte. Denn innerhalb kürzester Zeit verlieren die beiden Kinder ihr Haus und erfahren, dass ihr Vater vermisst wird. Sie werden zu einer Pflegefamilie geschickt, die sie als billige Hilfskräfte von früh bis spät knechten lässt. Der Wunsch, die Ehre ihrer Familie wiederherzustellen und ihren Vater zu finden wird immer größer. Und so bewerben sich Arthur und Marie bei Harriet Culpfeffer, um einen Platz auf ihrem fliegenden Schiff zu erhalten.

Ich hatte bereits erwähnt, dass mich die Geschichte zu Beginn ein wenig an eine andere Kinderbuchreihe erinnert hat. Noch stärker fällt jedoch mein Vergleich zu „In 80 Tagen um die Welt aus“. „Das Wolkenschiff“ wirkt wie eine Version für jüngere Leser. Dies ist für mich auch absolut keine negative Kritik. Viel mehr hat mir dieser Aspekt richtig gut gefallen.

Auch die Charaktere sind absolut gelungen. Marie ist der Technikfuchs in der Familie und tüftelt gerne an technischen Dingen herum. Arthur hingegen wird aufgrund seines fehlenden Armes von anderen Menschen immer angestarrt und mit komischen Blicken bedacht. Da hilft es auch nicht viel, dass Marie ihm einen Metallarm konstruiert hat. Die beiden Kinder verbindet eine große Geschwisterliebe und sie gehen gemeinsam durch dick und dünn.
Besonders gut gefallen haben mir jedoch die Nebencharaktere. Allen voran die junge und dynamische Forscherin Harriet Culpfeffer. Harriet ist wahnsinnig mutig und ihre klugen Augen nehmen mehr wahr, als man im ersten Moment vermutet.
Butler Welby wirkt zwar ein wenig brummig und verschlossen, hat das Herz jedoch am rechten Fleck. Für Harriet würde er einfach alles tun.
Am besten unterhalten hat mich jedoch Felicitas, die als Köchin bei Harriet anheuert und immer einen flotten Spruch auf den Lippen hat.

Ein Hauch Magie darf in dieser Geschichte natürlich nicht fehlen. Und so trifft der Leser auf Weisewesen oder Gedankenwölfe. Aber auch die Welt, durch die Arthur und Marie reisen, ist sehr fantastisch und magisch.
So warten auf den Leser ein tolles Setting und ein geniales Abenteuer. Auch die ein oder andere Überraschung dürfte junge Leser begeistern.  

„Der Polarbären-Entdeckerclub“ meets „In 80 Tagen um die Welt“ so würde ich „Das Wolkenschiff“ beschreiben. Ich wurde von der ersten bis zur letzten Seite bestens unterhalten. Eine tolle und sehr abenteuerliche Geschichte wird Kinder ab 10 Jahren in ihren Bann ziehen und nur schwer wieder loslassen.
Arthur und Marie begegnen in ihrem ersten Abenteuer magischen Wesen, besonderen Königen und erforschen neue Gebiete.
Von mir gibt es am Ende 4 von 5 Hörnchen.
 
1. Aufbruch nach Südpolaris
2. ?

Gemäß § 2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diese Rezension als Werbung. In meinem Beitrag befindet sich (zu informativen Zwecken) eine Verlinkung zur Webseite des Verlags, in welchem das Buch erschienen ist. Ihr erhaltet somit auch weitere Informationen zum Buch, zum Autor sowie eventuell auch zu weiteren Romanen.

Kommentare :

  1. Hey Lieblings-Sandra <3,

    auf deine Rezension zu diesem Buch habe ich schon gewartet und gehofft, dass es dir gefallen wird. Ich habe schon zwei, drei Rezensionen gelesen, die alle ähnlich begeistert waren, wie du. Ich muss gestehen, dass ich das Buch bisher nicht wirklich auf dem Schirm hatte, aber die Story klingt interessant und es wandert sogleich auf meine WuLi :)

    Besonders gefallen hat mir der Aspekt der Geschwisterliebe, den du erwähnt hast.

    Liebe Grüße,
    Uwe

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    1. Huhu Lieblings-Uwe, <3

      ich finde, das Buch geht mal einen etwas anderen Weg mit den Abenteuergeschichten. Natürlich wurde hier das Rad auch nicht neu erfunden, aber ich fand es dennoch sehr gelungen.
      Und es freut mich, dass der Titel zumindest mal auf deiner Wunschliste landet.

      Liebe Grüße
      Sandra

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  2. Hallöchen Sandra-Schatz, <3

    mit diesem Buch habe ich geliebäugelt, als ich es zum ersten Mal in der Vorschau gesehen habe. Ich habe mich aber dagegen entschieden, einfach auf Grund der vielen Bücher, die ich habe. Das was du schreibst klingt aber auf jeden Fall toll und definitiv auch nach meinem Geschmack. Der Abenteueraspekt gefällt mir sehr und natürlich auch das geschwisterliche Band.

    Liebe Grüße,
    Ally

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    1. Hallo Ally-Schatz, <3

      ich kann sehr gut verstehen, dass du mit diesem Buch geliebäugelt hast und schade das es im Endeffekt nicht bei dir eingezogen ist. Aber ich verstehe total, dass man irgendwo auch Abstriche machen muss und halt nicht alle Bücher die einen interessieren lesen kann.
      Der Abenteueraspekt war wirklich große Klasse!

      Liebe Grüße
      Sandra

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  3. Hallo liebe Sandra,
    auf Deine Meinung war ich schon sehr gespannt. Ich fand dass das Buch was mit dem goldenen Kompass gemeinsam hatte- wegen den Tieren die zu einem gehörten bzw. die eine Bindung zum Menschen aufbauten. Dass Du auch so begeistert bist freut mich.
    Liebe Grüße
    Andrea ♥

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    1. Huhu liebe Andrea, ♥♥♥

      ich verstehe, dass du die Geschichte mit dem goldenen Kompass verglichen hast, da gab es wirklich ein paar Gemeinsamkeiten. Und richtig toll, dass wir beide so angetan von dem Buch sind. :-)

      Liebe Grüße
      Sandra

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