Freitag, 5. Februar 2021

[Rezension] Rätselhafte Ereignisse in Perfect - Hüter der Fantasie

ab 10 Jahren
432 Seiten
14,95 € / 12,99 €
Hardcover / eBook

Willkommen in Perfect – einem Ort, an dem nichts ist, wie es scheint! Die Bewohner tragen rosafarbene Brillen, trinken speziellen Tee und führen ein Leben in Gehorsam. Auf den ersten Blick ist alles makellos, ordentlich und geradezu märchenhaft. Doch nachts patrouillieren Hüter durch die Straßen, die ein düsteres Geheimnis bewahren. Violet setzt alles daran, das Mysterium zu ergründen. Schnell erkennt sie, dass Fantasie und Erinnerungen dabei die stärksten Waffen sind. Aber die Fantasie folgt ihren eigenen Gesetzen …

Aufgrund eines interessant klingenden Jobangebotes für Violets Vater zieht die Familie nach Perfect. Die Stadt scheint einfach absolut perfekt zu sein und Violets Mutter lässt sich von dieser Perfektion blenden. Schon bald erkennt Violet ihre Mutter nicht mehr wieder. Als Violet dann auf merkwürdige Vorkommnisse im Ort aufmerksam wird, ist klar, dass die Stadt voller Geheimnisse und Rätsel steckt. Was hat es mit den rosafarbenen Brillen und dem speziellen Tee der Stadt auf sich? Kann dies etwas mit der Veränderung von Violets Mutter zu tun haben? Als Violet auf den Jungen Boy trifft, machen die beiden sich daran hinter das Geheimnis von Perfect zu kommen.

Mit einem Blick auf den Klappentext war ich super gespannt was mich beim Lesen dieser Geschichte alles erwarten würde. Denn der Klappentext verspricht eine mysteriös klingende Geschichte. Jede Menge Rätsel und Geheimnisse scheinen auf Violet und Boy nur zu warten. Daher vertiefte ich mich kurz nach Erhalt des Buches sofort in die Geschichte.

Zu Beginn tappt der Leser, genau wie Violet, im Dunkeln, was es denn nun mit der Stadt Perfect und den geheimnisvollen, neuen Arbeitgebern von Violets Vater auf sich hat. Man merkt jedoch sofort, dass hier viel Schein ist und etwas absolut nicht mit rechten Dingen vor sich geht. Dadurch ist man als Leser ab der ersten Seite sehr in die Geschichte involviert und versucht hinter das Rätsel zu kommen.
Zudem haftet der Geschichte eine leicht bedrückende und teilweise traurige Stimmung an. Denn Violet fühlt sich bald ziemlich einsam. Ihre Mutter ist zu einem komplett anderen Menschen geworden, der Violets Sorgen und Nöte nicht wirklich ernst nimmt und Violets Vater ist so durch seine Arbeit eingespannt, dass er keine Zeit mehr für seine Familie findet. Umso wichtiger ist es für Violet, dass sie in dem Jungen Boy endlich einen Freund findet, der ihr glaubt und gemeinsam mit ihr hinter das Geheimnis von Perfect kommen möchte.

Die Geschichte um Violet und Boy lebt sehr von der Spannung was es denn nun genau mit Perfect auf sich hat. Immer wieder erfährt man als Leser neue Informationen und versucht das Rätsel zu lösen. Als Vielleser waren mir einige Zusammenhänge schnell klar, dennoch schafft es Autorin Helena Duggan auch neue Erkenntnisse einfließen zu lassen und so kommt wirklich auf keiner Seite Langeweile auf. Gerade für die eigentliche Zielgruppe dürften einige Enthüllungen sehr überraschend sein.
Dennoch muss ich für mich festhalten, dass mich die Geschichte trotz ihrer Spannungselemente nicht so fesseln konnte, wie ich mir dies gewünscht hätte. Es ist eine solide und vor allen Dingen gut durchdachte Geschichte, aber total begeistert war ich leider nicht.

Da ich wusste, dass es sich bei diesem Buch um den Auftakt zu einer Trilogie handelt, war ich mir sicher, dass das Buch mit einem Cliffhanger enden würde. Dies kann ich jedoch verneinen. Viel mehr endet die Geschichte mit vielen Antworten, nur sehr wenige Fragen bleiben unbeantwortet. So kann, in meinen Augen, diese Reihe auch nach dem ersten Band beendet werden, wenn dies denn gewünscht ist.

Sofort ins Auge gestochen ist mir das wunderschöne Cover. Es spricht mich als Leser sofort an und weckte meine Neugierde die Geschichte zu lesen. Zudem gibt es im Inneren des Buches auch eine Karte von Perfect und der näheren Umgebung. Auch dies hat mir sehr gut gefallen. Ansonsten bietet das Buch zwar keine ganzseitigen Illustrationen, dennoch kann man sich auf die ein oder andere zauberhafte Vignette zu Beginn eines neuen Kapitels freuen.

 
Als Leser taucht man schnell in die mysteriöse und geheimnisvolle Welt vom Städtchen Perfect ein. Gemeinsam mit Violet und Boy versucht man hinter die Geheimnisse von Perfect zu kommen. Dies sorgt für ein konstant hohes Leseniveau und lässt einen als Leser immer wieder gerne zu diesem Buch greifen. Daher bietet die Geschichte zwar schöne Lesestunden, für die absolute Begeisterung hat es dann bei mir jedoch nicht gereicht.
Daher vergebe ich 4 von 5 Hörnchen.
 
1. Hüter der Fantasie
2. ?
3. ?

Gemäß § 2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diese Rezension als Werbung. In meinem Beitrag befindet sich (zu informativen Zwecken) eine Verlinkung zur Webseite des Verlags, in welchem das Buch erschienen ist. Ihr erhaltet somit auch weitere Informationen zum Buch, zum Autor sowie eventuell auch zu weiteren Romanen.

Kommentare :

  1. Hi Lieblings-Sandra <3,

    der Klappentext hatte mir schon bei der Vorstellung gut gefallen und das Buch ist die Tage auch bei mir eingezogen. Auch dein Fazit klingt vielversprechend und ich bin gespannt, wie es mir gefallen wird. Ich lasse es dich gerne wissen.

    Liebe Grüße,
    Uwe

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    1. Hey Lieblings-Uwe, <3

      ich bin schon neugierig was du zu Perfect und seinem nicht ganz so perfekten Background sagen wirst. :-)

      Liebe Grüße
      Sandra

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  2. Huhu Sandra-Schatz, <3

    was dieses Buch angeht, sind wir absolut einer Meinung. Die Idee ist wirklich cool und es hat auch echt Spaß gemacht es zu lesen. Das Rätsel raten, was es mit Perfect auf sich hat, war ebenfalls toll, auch wenn ich das meiste ebenso wie du, vorausgeahnt habe. Das hat mich allerdings nicht sehr gestört. Vollkommen gefesselt, war ich aber auch nicht.

    Liebe Grüße,
    Ally

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    1. Hallo Ally-Schatz, <3

      bei dem Buch sind wir tatsächlich fast 1 zu 1 einer Meinung. Es hat Spaß gemacht den Rätseln in Perfect auf den Grund zu gehen. Aber der letzte Funke wollte dann doch tatsächlich nicht so wirklich überspringen. :-(

      Liebe Grüße
      Sandra

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  3. Hallöchen Sandra,

    mich erinnert die Geschichte an einen Film... Elysium oder so ähnlich.
    Ich mag die Idee und auch die Suche nach den Ursachen bei so etwas.
    Die Zielgruppe wird, wie du sagst, sicherlich angetan sein.

    Liebe Grüße
    Tina

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    1. Hallo liebe Tina,

      den Film kenne ich leider nicht. Aber wie du schreibst mag ich die Suche nach der Ursache auch total gerne. Ist halt ein schöner Spannungsfaktor. :-)

      Liebe Grüße
      Sandra

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